In vielen Restaurants entsteht Streit um das Trinkgeld: Die Servicekräfte nehmen das Geld direkt vom Gast entgegen, doch das großartige Essen aus der Küche und die perfekten Drinks der Bar haben den Erfolg erst möglich gemacht. Ein digitaler Trinkgeld-Pool sorgt für Transparenz und Teamfrieden.

Die 3 gängigsten Modelle zur Trinkgeldaufteilung

  1. Gleiche Aufteilung (Kopfprinzip):
    Das gesamte Trinkgeld wird durch die Anzahl aller arbeitenden Mitarbeiter geteilt. Ideal für kleine Cafés oder eingespielte Teams mit flachen Hierarchien.
  2. Prozentuale Rollenaufteilung:
    Typischerweise erhält der direkte Service 60%, die Küche 25% und die Bar 15% des Pools.
  3. Das Punktesystem (Abrechnung nach Stunden & Verantwortung):
    Jede Rolle erhält einen Gewichtungsfaktor (z. B. Kellner 1.0, Barmann 1.0, Koch 0.6, Runner 0.5). Die Trinkgeldanteile berechnen sich aus Stunden × Punkte.

Gesetzliche Vorgaben: Dürfen Chefs am Trinkgeld-Pool partizipieren?

In Deutschland ist die Rechtslage eindeutig: Inhaber, Geschäftsführer und leitende Angestellte dürfen nicht am Trinkgeld-Pool teilnehmen. Das Trinkgeld gebührt ausschließlich dem ausführenden Personal. Eine Einbehaltung durch den Arbeitgeber ist rechtlich unzulässig.

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Statt nach Mitternacht mit Taschenrechner und Papierlisten im Büro zu sitzen, berechnet Naponi die Verteilung vollautomatisch basierend auf den Schichtzeiten Ihres Teams. Exportieren Sie die Daten als CSV für Ihre Buchhaltung mit nur einem Klick.

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Darf der Küchenchef am Trinkgeld-Pool teilnehmen?

Angestellte Köche und Küchenhilfen dürfen am Trinkgeld-Pool beteiligt werden. Handelt es sich beim Küchenchef jedoch um den Inhaber oder einen Geschäftsführer mit Leitungsfunktion, ist die Teilnahme ausgeschlossen.

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